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Hanf-Glossar A–Z – Cannabis-Begriffe einfach erklärt

 

Begriffe wie Apikaldominanz, Kolabud oder EC Wert verwirren dich Hier findest du schnelle Antworten im Glossar FAQ Bereich ↧

Willkommen im Cannoptikum Hanf Glossar, deinem Nachschlagewerk für zentrale Begriffe rund um Cannabis Samen, Anbau, Sortentypen, Cannabinoide, Terpene und Technik.

Ob Einsteiger oder erfahrene Gärtnerin oder Gärtner, hier findest du präzise Definitionen, sachliche Erklärungen und direkte Verlinkungen zu passenden Blogartikeln, Produktseiten und Ratgeber Inhalten. Das Glossar ist alphabetisch geordnet und wird kontinuierlich erweitert, für schnelle Orientierung und vertieftes Verständnis.

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A

  • Abhärtung: Langsame Gewöhnung junger Pflanzen an UV Licht, Wind und Temperaturschwankungen, wichtiger Schritt vor dem Umzug ins Freie.
  • Abluftsystem: Belüftungssystem im Indoor Grow, führt warme und feuchte Luft ab und bringt frische Luft zu, meist kombiniert mit Aktivkohlefilter.
  • Afghani: Traditionelle Indica Landrasse aus Afghanistan, bekannt für kompakten Wuchs und hohen Harzanteil. Mehr über Afghani Landrassen
  • Aktivkohlefilter: Filter in der Abluft, bindet Geruchspartikel und unterstützt einen diskreten Indoor Anbau.
  • Amnesia Haze: Klassiker unter sativa dominanten Genetiken mit längerem Blütezyklus und komplexem Aromaprofil. Amnesia Haze Steckbrief
  • Anzuchterde: Lockeres, nährstoffarmes Substrat mit guter Wasserspeicherung, ideal für die Keimung. Beste Erde für Hanfkeimlinge
  • Apikaldominanz: Wachstumsmuster, bei dem der Haupttrieb stärker wächst als Seitentriebe, Grundlage für Training wie Topping oder Main Lining.
  • Aromaprofil: Zusammensetzung der Terpene, die Duft und botanischen Charakter einer Genetik prägt. Terpene und Cannabinoide
  • Autoflower: Tagneutrale Genetik, deren Blüte nicht durch Tageslänge ausgelöst wird, sondern genetisch gesteuert ist. Autoflowering Grundlagen
  • Autoflowering Linie: Genetik mit automatischer Blüte, oft mit Ruderalis Einfluss, beliebt für kurze Zyklen und kompakte Setups.

B

  • Balanced Chemotype: Chemotyp mit vergleichbaren Mengen an THCA und CBDA Vorstufen, zum Beispiel 1 zu 1 oder 2 zu 1. Cannabis Chemotypen erklärt
  • Beleuchtungsdauer: Tägliche Lichtzeit einer Pflanze, in der Indoor Kultur zentral für Wachstum und Blüte.
  • Bewässerung: Versorgung der Pflanzen mit Wasser, abhängig von Substrat, Topfgröße, Klima und Lebensphase. Bewässerung richtig dosieren
  • Bio Anbau: Anbaumethode ohne synthetische Dünger oder Pestizide, Fokus auf lebendiger Erde und natürlichem Nährstoffkreislauf.
  • Blattlaus: Häufiger Schädling, saugt Pflanzensaft und schwächt Pflanzen. Blattläuse erkennen und bekämpfen
  • Blätter verfärbt: Sammelbegriff für Symptome bei Nährstoffmangel, pH Problemen oder Lichtstress. Ursachen für Blattverfärbungen
  • Blütephase: Lebensabschnitt, in dem Pflanzen Blütenstände ausbilden, bei photoperiodischen Sorten durch Lichtumstellung eingeleitet. Blütephase verstehen
  • Blütenstruktur: Aufbau, Dichte und Anordnung der Blütenstände, wichtiges Merkmal in Zucht und Sortenbeschreibung.
  • Bubatz: Slangbegriff aus der deutschsprachigen Szene, heute vor allem als Meme bekannt. Herkunft des Begriffs Bubatz
  • Budrot: Umgangssprachlich für Knospenfäule durch Botrytis, Schimmelbefall im Inneren dichter Blüten. Budrot erkennen und vermeiden

C

  • Calyx: Teil der weiblichen Blüte, kann Samen enthalten und ist häufig reich an Harzdrüsen.
  • Cannabinoide: Gruppe pflanzlicher Verbindungen wie THC, CBD, CBG oder CBN. Cannabinoide kompakt erklärt
  • Cannabinoidsäuren: Vorstufen wie THCA, CBDA oder CBGA, die in Rohpflanzen vorliegen und analytisch erfasst werden. Cannabinoide kompakt erklärt
  • CBD: Cannabidiol, bekanntes nicht intoxikierendes Cannabinoid. CBD vs THC
  • CBDA Synthase: Enzym, das vorwiegend CBDA produziert und CBDA dominante Chemotyp III Profile prägt.
  • CBDV: Cannabidivarin, seltenes Cannabinoid aus der CBD Familie. CBDV erklärt
  • CBG: Cannabigerol, nicht intoxikierendes Cannabinoid und Vorstufe vieler anderer Cannabinoide. CBG erklärt
  • CBGA Synthase: Enzym, das hohe CBGA Werte ermöglicht und typisch für Chemotyp IV Linien ist.
  • CBN: Cannabinol, Oxidationsprodukt von THC, häufig in älteren Pflanzenmaterialien beschrieben. Was ist CBN
  • Chemotyp: Laborbasierte Klassifikation einer Genetik anhand dominanter Cannabinoid Vorstufen wie THCA, CBDA oder CBGA. Cannabis Chemotypen erklärt
  • Chemotyp I: THCA dominante Genetik mit minimalem CBD Anteil.
  • Chemotyp II: Ausgewogenes Profil mit relevanten THCA und CBDA Anteilen.
  • Chemotyp III: CBDA dominante Linie, klassisch als CBD Genetik beschrieben.
  • Chemotyp IV: Genetik mit dominanter CBGA Produktion und aktiver CBG Synthase.
  • Chemotyp V: Sehr seltene Linien mit nahezu fehlender Cannabinoidproduktion.
  • Chlorose: Gelbfärbung von Blattgewebe durch Mangel an Chlorophyll, oft Folge von Nährstoff oder pH Problemen. Blattverfärbung deuten
  • Cloning: Vermehrung durch Stecklinge, genetisch identische Nachzucht von einer Mutterpflanze. Stecklinge richtig schneiden
  • CO₂ Zufuhr: Gezielte Anreicherung der Raumluft mit Kohlendioxid, um Photosynthese und Wachstum zu unterstützen.
  • Cola: Hauptblütentrieb einer Pflanze, oft Ertragsschwerpunkt und Ziel vieler Trainingsmethoden.

D

  • Dauerlicht: Beleuchtung rund um die Uhr, gelegentlich bei Stecklingen oder in frühen Phasen genutzt.
  • Decarboxylierung: Prozess, bei dem Cannabinoid Säuren wie THCA durch Hitze CO₂ abspalten und in neutrale Formen übergehen. Decarboxylierung erklärt
  • Drain: Überschüssiges Wasser, das beim Gießen aus dem Topf austritt, kann als Indikator für Sättigung und pH Verhalten dienen.
  • Drainage: Fähigkeit des Substrats, überschüssiges Wasser abzuleiten, reduziert Staunässe und Wurzelstress.
  • Düngeschema: Plan zur Dosierung und Abfolge von Nährstoffgaben während Wachstum und Blüte. Düngung richtig planen
  • Dunkelphase: Lichtfreie Phase im Tageszyklus, bei photoperiodischen Sorten wichtig für die Blüteauslösung.
  • Dunkelkeimer: Samen, die bevorzugt im Dunkeln keimen, Cannabissamen werden häufig so beschrieben.
  • Duftprofil: Kombination der Terpene, die den spezifischen Geruch einer Sorte prägt.

E

  • EC Wert: Elektrische Leitfähigkeit einer Nährlösung, Maß für die Konzentration gelöster Salze. EC und Düngung verstehen
  • Endocannabinoid System: Biologisches Signalnetzwerk im Körper, das mit Cannabinoiden interagieren kann. Was ist das Endocannabinoid System
  • Entlaubung: Gezieltes Entfernen von Blättern zur besseren Lichtverteilung und Luftbewegung. Entlaubung richtig durchführen
  • Entourage Effekt: Modell zur Wechselwirkung von Cannabinoiden und Terpenen, Kombinationen werden anders beschrieben als Einzelstoffe. Der Entourage Effekt erklärt
  • Enzymaktivität: Aktivität von Enzymen wie THCAS, CBDAS oder CBGAS, beeinflusst welche Cannabinoidsäuren dominieren.
  • Erde: Klassisches Substrat mit organischen Bestandteilen, speichert Wasser und Nährstoffe.
  • Erde vorgedüngt: Substrat mit Langzeitdüngern, bietet in den ersten Wochen eine Grundversorgung.
  • Erntezeitpunkt: Optimaler Moment für die Blütenernte, wird häufig über Trichomreife beschrieben. Der optimale Erntezeitpunkt
  • Ertrag: Geerntete Menge pro Pflanze oder Fläche, abhängig von Genetik, Licht, Medium und Pflege.
  • Erwartungsmanagement: Realistische Einordnung dessen, was von einer Sorte zu erwarten ist. Erwartungen nach dem Samen Kauf

F

  • F1 Hybrid: Erste Generation aus der Kreuzung zweier stabiler Elternlinien, oft mit hoher Vitalität und Homogenität. Mehr über F1 Hybriden
  • Fanleaf: Große fingerförmige Blätter, maßgeblich für Photosynthese und Energiegewinnung.
  • Fehlertoleranz: Fähigkeit einer Sorte, kleinere Schwankungen auszugleichen, ohne stark zu reagieren. Fehlertolerante Cannabissorten
  • Feuchtigkeit: Luft oder Bodenfeuchtigkeit, zentral für Keimung, Wachstum, Blüte und Schimmelprävention.
  • Fermentation: Nachbearbeitung, bei der organisches Material mikrobiell umgesetzt wird, traditionell bei Harzprodukten beschrieben. Hanf Fermentation erklärt
  • Filter: Bauteil in Abluftsystemen oder Komponente zur Partikel und Geruchsminderung.
  • Flushing: Durchspülen des Substrats mit klarem Wasser, um überschüssige Nährsalze zu reduzieren. Wann Flushing sinnvoll ist
  • Fotoperiode: Tageslichtlänge, die bei photoperiodischen Sorten Wachstum und Blüte steuert. Photoperioden und Lichtzyklen
  • Frostigkeit: Umgangssprachlich für hohe Trichomdichte, optisch frostiger Look.

G

  • Genetik: Erbinformation einer Sorte, bestimmt Struktur, Blütezeit, Aromaprofil und Cannabinoidzusammensetzung.
  • Genetische Marker: DNA Marker, die anzeigen, welche Cannabinoid Synthasen aktiv sind.
  • Genetische Stabilität: Maß dafür, wie gleichmäßig sich Pflanzen über mehrere Durchgänge entwickeln. Stabile Cannabis Linien vs moderne Hybriden
  • Genetische Streuung: Unterschiede im Wuchs und Verhalten einzelner Pflanzen innerhalb derselben Sorte. Cannabissamen auswählen
  • Genotyp: Genetische Grundstruktur einer Pflanze, legt Potenziale für Cannabinoide und Terpene fest. Genotyp vs Phänotyp
  • Gießen: Versorgung der Pflanzen mit Wasser, abhängig von Medium, Topfgröße und Klima. Bewässerung erklärt
  • Growbox: Geschlossener Anbauraum mit Licht, Lüftung und Reflexionsflächen.
  • Growmedium: Substrat oder System, in dem Pflanzen wachsen, zum Beispiel Erde, Kokos oder Hydro.
  • Growshop: Fachhandel für Anbauzubehör wie Lampen, Dünger, Erde und Saatgut.
  • Guerilla Growing: Anbau an abgelegenen, schwer einsehbaren Outdoor Standorten.

H

  • Hanf: Kulturpflanze der Gattung Cannabis mit vielfältigen Nutzungen, von Faser bis Saatgut und spezialisierten Genetiken.
  • Haschisch: Konzentriertes Harz, gewonnen durch mechanische oder andere Trennverfahren. Haschisch Varianten erklärt
  • Haze: Sortenfamilie mit längerem Blütezyklus und charakteristisch würzigem Aromaprofil. Haze Familie erklärt
  • Headshop: Geschäft für Zubehör im Konsumkontext, wird hier neutral als Begriff geführt.
  • Heat Stress: Stressreaktion bei zu hoher Temperatur oder zu intensiver Beleuchtung, oft sichtbar an eingerollten Blättern.
  • Heirloom: Außerhalb der Ursprungsregion kultivierte Landrasse Linie mit historisch überlieferten Merkmalen.
  • Hermaphrodit: Pflanze mit männlichen und weiblichen Blütenorganen, kann unerwünschte Bestäubung auslösen. Zwitterpflanzen erkennen
  • HPLC Analyse: Labormethode zur quantitativen Bestimmung von Cannabinoid Vorstufen. Cannabinoide kompakt erklärt
  • Hybrid: Kreuzung unterschiedlicher Linien, oft mit mehr Vielfalt und potenziell größerer Streuung. Stabilität vs Heterosis
  • Hybridlinie: Genetik, die Merkmale verschiedener Linien kombiniert. Hybride erklärt
  • Hydroponik: Anbaumethode ohne Erde, Pflanzen wachsen in Nährlösung oder inertem Medium.

I

  • Ice O Lator: Wasser und Siebverfahren zur Gewinnung von Harztrichomen aus Pflanzenmaterial. Ice O Lator erklärt
  • Indica: Typ mit eher kompakter Wuchsform und häufig kürzerer Blütezeit. Indica Fakten
  • Indoor Grow: Anbau in geschlossenen Räumen mit künstlicher Beleuchtung, Belüftung und Klimasteuerung.
  • Insektenbefall: Schädlingsbefall durch Trauermücken, Spinnmilben oder Thripse. Schädlinge und Krankheiten
  • Intensität Licht: Lichtstärke pro Fläche, wichtig für Photosynthese und Blütenentwicklung.
  • Internodium: Abstand zwischen zwei Nodien, wichtiges Morphologiemerkmal.

J

  • Jiffy: Torf oder Kokosquelltablette zur Anzucht, erleichtert das Umtopfen.
  • Joint: Umgangssprachlicher Begriff aus dem Konsumkontext, hier rein als Glossarbegriff geführt. Joint Begriff in der Szene
  • Jungpflanze: Stadium nach der Keimung, besonders empfindlich gegenüber Stress.
  • Jochtrieb: Symmetrische Verzweigung auf derselben Höhe, Begriff aus der Pflanzenmorphologie.

K

  • Kali Wert: Kaliumgehalt in Nährlösungen oder Substraten, beeinflusst Zellstruktur und Reife.
  • Kaliummangel: Nährstoffmangel, häufig sichtbar an braunen Blatträndern. Kaliummangel erkennen
  • Keimung: Prozess, bei dem aus einem Samen eine junge Pflanze entsteht, Fachwort Germination. Alles zur Keimung
  • Keimrate: Prozentualer Anteil erfolgreich gekeimter Samen, Qualitätsindikator für Saatgut.
  • Keimtemperatur: Temperaturbereich, in dem Samen optimal keimen, häufig 22 bis 25 Grad.
  • Knospe: Blütentragender Teil der weiblichen Pflanze, oft reich an Trichomen.
  • Knospenfäule: Schimmelbildung im Inneren der Blüten, häufig Botrytis. Knospenfäule vermeiden
  • Kokos Substrat: Medium aus Kokosfasern, gut belüftet und stabil in der Struktur.
  • Kolabud: Große Hauptblüte an der Spitze der Pflanze, oft Ertragsschwerpunkt.
  • Kreuzung: Gezielte Paarung zweier Sorten zur Entwicklung neuer Genetiken.

L

  • Landrasse: Regional angepasste Cannabis Population, entstanden ohne moderne Zuchtprogramme. Landrassen vs moderne Hybriden
  • Lampenleistung: Wattzahl oder Lichtoutput einer Growlampe, wichtig für Ertrag und Energieeffizienz.
  • Laubblätter: Große Blätter, wichtigste Träger der Photosynthese. Aufbau des Hanfblatts
  • LED Growlampe: Energieeffiziente Lichtquelle mit speziellem Spektrum für Pflanzenwachstum.
  • Limonen: Zitrusartig duftendes Terpen, häufig in modernen Genetiken beschrieben. Terpenübersicht
  • Luftfeuchtigkeit: Anteil an Wasserdampf in der Luft, beeinflusst Verdunstung, Schimmelrisiko und Wachstum.
  • LST: Low Stress Training, Triebe werden gebogen und fixiert, ohne Schnitt. Was ist LST

M

  • Magnesiummangel: Erkennbar an interveinaler Vergilbung auf älteren Blättern. Magnesiummangel erkennen
  • Mangelerscheinung: Sammelbegriff für Nährstoffprobleme wie Stickstoff oder Kalium Mangel. Mängel bei Cannabispflanzen
  • Marketingversprechen: Werbliche Aussagen ohne ausreichenden Kontext, sagen wenig über Stabilität oder Alltagstauglichkeit aus. Gute Cannabissamen vs Marketing Sorten
  • Medium: Substrat oder System, in dem die Pflanze wächst, zum Beispiel Erde, Kokos oder Hydro.
  • Mikronährstoffe: Nährstoffe wie Eisen, Zink oder Kupfer, werden in kleinen Mengen benötigt.
  • Minor Cannabinoide: Cannabinoide, die meist in kleineren Mengen vorkommen, zum Beispiel CBG oder THCV. Cannabinoide kompakt erklärt
  • Mutterpflanze: Pflanze, dauerhaft in der Wachstumsphase gehalten, um Stecklinge zu gewinnen. Mutterpflanze pflegen
  • Mulchen: Abdeckung der Substratoberfläche, hält Feuchtigkeit und stabilisiert Mikroklima.
  • Myrcen: Häufig beschriebenes Terpen mit erdig würzigem Charakter. Terpene und Cannabinoide

N

  • Nachblüte: Späte Blütephase, in der Trichome reifen und das Aromaprofil sich weiter ausprägt.
  • Nährlösung: Mischung aus Wasser und gelösten Nährstoffen, Grundlage für Hydro und Coco Systeme.
  • Nitrat: Stickstoffform, in vielen Düngern schnell verfügbar.
  • NPK Wert: Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem Dünger.
  • Neutralisierung Geruch: Maßnahmen zur Geruchsdämpfung, häufig über Aktivkohlefilter.
  • Stickstoffmangel: Vergilbung älterer Blätter durch fehlenden Stickstoff. Stickstoffmangel erkennen

O

  • OG: Kürzel mit Ursprung Original Gangster, heute oft in Sortennamen wie OG Kush.
  • Organischer Anbau: Anbau ohne synthetische Dünger oder Pestizide, Fokus auf Bodenleben und Kompost.
  • Outdoor Grow: Anbau im Freien, abhängig von Klima, Boden und Saison. Outdoor Spots finden
  • Ott: Älterer Slangbegriff aus der deutschsprachigen Szene. Ott Ursprung und Szene Slang
  • Ozonfilter: Gerät zur Geruchsneutralisierung mit Ozon, eher Ergänzung zu Aktivkohlefiltern.
  • Überdüngung: Zu hohe Konzentration von Nährsalzen, kann Blattverfärbungen und Wachstumsstopp auslösen. Überdüngung erkennen
  • Überwässerung: Zu viel Wasser im Substrat, kann Sauerstoffmangel im Wurzelraum verursachen. Über vs Unterwässerung

P

  • pH Wert: Maß für den Säuregrad einer Nährlösung oder eines Substrats, beeinflusst Nährstoffaufnahme. pH Wert verstehen
  • Phänotyp: Sichtbare Ausprägung von Merkmalen, entsteht aus Genotyp und Umweltbedingungen. Genotyp vs Phänotyp
  • Phosphormangel: Kann zu dunklen oder violetten Verfärbungen und gehemmtem Wurzelwachstum führen. Phosphormangel erkennen
  • Photoperiode: Tageslänge, die Wachstum und Blüte bei photoperiodischen Sorten reguliert. Photoperioden und Lichtzyklen
  • Pistill: Weibliches Blütenhaar, kann im Verlauf die Farbe ändern und Hinweise auf Reife geben.
  • Pollen: Blütenstaub männlicher Pflanzen, Basis für Bestäubung und Zucht.
  • Popcorn Buds: Kleine locker gewachsene Blüten im unteren Bereich der Pflanze. Popcorn Buds vermeiden

Q

  • Quick Dry: Schnelltrocknung kleiner Proben, eher für Vorabprüfung als für Qualitätsreife.
  • Quarantäne: Isolation neuer oder befallener Pflanzen, reduziert Schädlingsübertragung.
  • Querschnitt Stängel: Blick in die innere Stängelstruktur, relevant bei manchen Trainingsmethoden.

R

  • Raumklima: Zusammenspiel von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation im Growraum.
  • Regeneration: Rückführung bereits geernteter Pflanzen in die Wachstumsphase durch Anpassung des Lichtzyklus.
  • Reguläre Samen: Nicht feminisierte Samen, können männliche oder weibliche Pflanzen hervorbringen. Reguläre Cannabissamen
  • Resin: Harz der Trichome, enthält Cannabinoide und Terpene.
  • Rootbound: Wurzeln haben keinen Platz mehr im Topf, Wachstum kann stagnieren.
  • Ruderalis: Wildform mit genetisch verankerter automatischer Blüte, Grundlage vieler Autoflower Linien. Cannabis Ruderalis erklärt

S

  • Sativa: Typ mit höherem schlankerem Wuchs und häufig längeren Blütezeiten. Sativa Fakten
  • SCROG: Screen of Green, Training mit Netz zur gleichmäßigen Ausnutzung der Fläche.
  • Schimmel: Pilzbefall an Blüten oder Wurzeln, begünstigt durch hohe Luftfeuchtigkeit. Schimmel vermeiden
  • Skarifizierung: Vorsichtiges Anrauen der Samenschale, kann Wasseraufnahme und Keimung erleichtern.
  • Skunk: Legendäre Hybridlinie mit intensivem Aroma, Basis vieler moderner Kreuzungen. Was ist Skunk
  • SOG: Sea of Green, viele kleine Pflanzen für kurze Zyklen.
  • Spinnmilben: Kleine Schädlinge, saugen Blattzellen aus und können feine Gespinste bilden. Spinnmilben erkennen und bekämpfen
  • Stabile Linie: Über Generationen selektierte Linie mit vorhersehbaren Eigenschaften und geringer Variation. Stabile Cannabis Linien verstehen
  • Stealth Shipping: Diskreter Versand mit neutraler Verpackung. Mehr zu Stealth Versand
  • Steckling: Vegetativer Pflanzenteil, wird bewurzelt und bildet eine genetisch identische Pflanze. Stecklinge schneiden
  • Stretch: Starkes Höhenwachstum zu Beginn der Blütephase.
  • Stratifizierung: Kältebehandlung von Samen, simuliert Winterbedingungen, bei manchen Pflanzenarten relevant.
  • Substrat: Medium, in dem die Pflanze wurzelt, zum Beispiel Erde, Kokos oder Steinwolle.

T

  • Temperaturstress: Überhitzung oder Unterkühlung, kann Stoffwechsel und Wachstum beeinträchtigen.
  • Terpene: Aromastoffe, prägen Duft und botanischen Charakter. Was sind Terpene
  • Terpenprofil: Zusammensetzung aromatischer Verbindungen einer Genetik. Terpene und Cannabinoide
  • Terpinolen: Würzig frisches Terpen, häufig in bestimmten Sativa Linien beschrieben. Terpenübersicht
  • THCA Synthase: Enzym, das überwiegend THCA bildet und THCA dominante Chemotyp I Linien prägt.
  • Topping: Training, bei dem der Haupttrieb gekappt wird, um Seitentriebe zu fördern. Topping richtig anwenden
  • Trainingsmethoden: Techniken wie LST, SCROG oder Main Lining, zur Optimierung von Lichtausbeute und Ertrag. Trainingsmethoden im Überblick
  • Trichome: Harzdrüsen auf Blüten und kleinen Blättern, enthalten Cannabinoide und Terpene. Trichome beurteilen
  • Trockenphase: Zeitraum nach der Ernte, in dem Blüten langsam getrocknet werden.

U

  • Umfallkrankheit: Pilzbedingte Krankheit bei Keimlingen, Pflanzen knicken an der Basis um. Umfallkrankheit vermeiden
  • Umluftventilator: Gerät zur Luftzirkulation, reduziert Hotspots und senkt Schimmelrisiko.
  • Umpflanzen: Umsetzung in größeren Topf oder ins Freie, fördert Wurzelwachstum.
  • Unterwässerung: Zu wenig Wasser, sichtbar an schlaffen trockenen Blättern. Über vs Unterwässerung

V

  • Varietät: Genetischer Typ, prägt Wuchsform, Aromaprofil und Cannabinoidprofil. Cannabissorten erklärt
  • Vegetative Phase: Wachstumsphase vor der Blüte, Aufbau von Blättern, Stängeln und Wurzeln. Nährstoffbedarf in der Vegi Phase
  • Ventilation: Belüftungssystem, reguliert Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂ Gehalt.
  • Vorhersagbarkeit: Grad, zu dem sich Wachstum und Entwicklung unter ähnlichen Bedingungen wiederholen lassen. Gute Cannabissamen vs Marketing Sorten
  • VPD: Vapour Pressure Deficit, Differenz zwischen tatsächlicher und maximaler Luftfeuchte, zentral für Transpiration.

W

  • Wachstumsphase: Aufbau von Blattmasse und Struktur vor der Blüte. Nährstoffe in der Wachstumsphase
  • Wasserqualität: pH Wert, Härte und mögliche Belastungen im Gießwasser, beeinflusst Nährstoffverfügbarkeit. Wasserquellen für den Anbau
  • Wuchsform: Typische Struktur, zum Beispiel buschig oder hochwachsend.
  • Wurzelballen: Verdichtetes Wurzelgeflecht einer Topfpflanze, wichtig für Wasser und Nährstoffaufnahme.
  • Wurzelfäule: Fäulnis im Wurzelbereich, meist Folge von Staunässe oder mangelnder Belüftung.

X

  • Xylem: Leitgewebe, transportiert Wasser und gelöste Nährstoffe von den Wurzeln in obere Pflanzenteile.

Y

  • Yield: Bezeichnung für den Ertrag, oft in Gramm pro Watt oder pro Quadratmeter angegeben.

Z

  • Zewa Methode: Keimmethode, Samen werden zwischen feuchte Papiertücher gelegt und warm und gleichmäßig feucht gehalten.
  • Zuchtlinie: Genetisch stabilisierte Linie mit reproduzierbaren Eigenschaften, Grundlage moderner Sortenentwicklung.
  • Zwitter: Pflanze mit männlichen und weiblichen Blüten, kann Selbstbestäubung und unerwünschte Samenbildung verursachen. Zwitter erkennen und vermeiden

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Glossar Häufige Fragen

Apikaldominanz beschreibt das natürliche Wachstumsmuster, bei dem die Haupttriebspitze stärker wächst als Seitentriebe. Das ist entscheidend für Trainingstechniken wie Topping oder LST.

Der EC Wert gibt die elektrische Leitfähigkeit einer Nährlösung an und dient als praxisnaher Hinweis auf die Konzentration gelöster Salze. So lässt sich die Nährstoffstärke besser an die Entwicklungsphase anpassen.

Drainage beschreibt, wie gut überschüssiges Wasser aus dem Wurzelraum abfließen kann. Gute Drainage reduziert Staunässe und unterstützt die Sauerstoffversorgung an den Wurzeln.

Kolabud bezeichnet die große Hauptblüte an der Spitze der Pflanze. Sie ist häufig besonders dicht und wird oft als Ertragsschwerpunkt beschrieben.

Fanleaves sind die großen Blätter, die den Großteil der Photosynthese leisten. Sie liefern Energie für Wachstum und spielen auch in der Blüte weiterhin eine Rolle.

Feminisierte Samen sind so gezüchtet, dass sie fast ausschließlich weibliche Pflanzen hervorbringen. Das vereinfacht die Planung, weil männliche Pflanzen deutlich seltener auftreten.

Ein Hermaphrodit ist eine Pflanze, die männliche und weibliche Blüten bildet. Das kann genetisch bedingt sein oder durch Stress ausgelöst werden und kann zu unerwünschter Bestäubung führen.

Hinweis: Dieses Glossar erklärt Begriffe sachlich und botanisch. Es ersetzt keine rechtliche oder medizinische Beratung und stellt keine Aufforderung zum Konsum dar.

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