Alien Candy Kush Fast von High Speed Buds
Bei Alien Candy Kush Fast fällt zuerst das frühe Outdoor-Fenster auf. Zwischen 20. August und 10. September liegt die Sorte deutlich vor vielen klassischen photoperiodischen Linien. Genau hier sitzt der Sinn der Fast-Version: feminisierte Genetik, aber mit verkürzter Blüte und früherer Reife.
Die Kreuzung aus Alien OG x Alien Candy Kush Auto bringt eine indica geprägte Struktur mit 70 Prozent Indica und 30 Prozent Sativa. Indoor bleibt die Pflanze mit etwa 70 bis 90 cm eher niedrig. Draußen kann sie dagegen auf ungefähr 150 bis 200 cm gehen und mehr Körper zeigen, als die kompakte Indoor-Höhe vermuten lässt.
Die Blüte läuft über etwa 45 bis 50 Tage. Diese kurze Phase verlangt keine laute Schnellrhetorik, sondern einen sauberen Aufbau vor der Blüte. Unter Licht kann ein frühes Topping oder leichtes LST sinnvoll sein, wenn die Triebe breiter verteilt werden sollen. Für ein enges Dach eignet sich eher ruhige Canopy-Führung als spätes Nacharbeiten.
Mit etwa 500 bis 550 g/m² bewegt sich Alien Candy Kush Fast in einem kräftigen Bereich für eine Sorte mit so kurzer Blüte. Der kompakte Indoor-Wuchs macht sie gut planbar, während das Outdoor-Fenster besonders dort interessant wird, wo spätere, feuchtere Wochen vermieden werden sollen.
Das Profil bleibt süß, fruchtig und zitrusnah. Alien OG gibt der Linie einen festeren Kush-Unterbau, während Alien Candy Kush Auto die süßere, hellere Seite einbringt. So entsteht eine Fast-Sorte mit kurzem Reifefenster, kompaktem Indoor-Verhalten und genug Outdoor-Spielraum für einen deutlich größeren Pflanzenkörper.