Amnesia von Buddha Seeds
Amnesia gehört zu den Sorten, die sich weniger über einzelne Details als über ihren festen Platz im Gesamtbild erklären. Buddha Seeds führt diese Linie als Interpretation eines bekannten Haze-Klassikers, der seit Jahren in verschiedenen Varianten im Umlauf ist. Damit steht sie im Sortiment eher für eine vertraute, klar wiedererkennbare Richtung als für eine experimentelle Neuentwicklung.
Die genetische Ausrichtung bewegt sich deutlich in eine sativageprägte Richtung, was sich auch im Wuchs bemerkbar macht. Die Pflanzen entwickeln eine offenere Struktur mit stärkerer Streckung als kompakte Indica-Linien und bauen sich eher in die Höhe als in die Breite auf. Dadurch verlangt sie im Indoor-Bereich etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Steuerung, während sie outdoor freier wachsen kann.
Bei den konkreten Daten bleibt Buddha Seeds vergleichsweise zurückhaltend. Die Sorte wird als fotoperiodische Variante geführt, mit einer Blütezeit, die typischerweise im mittleren bis etwas längeren Bereich liegt, wie es für Haze-nahe Genetik üblich ist. Exakte Zahlen zu Ertrag oder Höhe werden nicht durchgehend einheitlich angegeben, sodass eine grobe Einordnung sinnvoller ist als eine scheinbar exakte Festlegung.
Im aromatischen Bereich wird die klassische Haze-Richtung deutlich. Weihrauchartige Noten stehen im Vordergrund, ergänzt durch zitrische und leicht holzige Nuancen, je nach Ausprägung. Dadurch wirkt Amnesia nicht süß oder schwer, sondern eher klar, durchdringend und vielschichtig, was gut zu ihrer Einordnung innerhalb dieser Genetik passt.
Innerhalb der Linie können sich unterschiedliche Phänotypen zeigen, etwa solche mit stärkerer Zitrusbetonung oder mit etwas trockener wirkenden, würzigeren Anteilen. Auch im Wuchs kann die Streckung variieren. Trotz dieser Unterschiede bleibt die grundlegende Richtung stabil. Amnesia von Buddha Seeds bewegt sich klar im bekannten Haze-Spektrum mit offener Struktur und charakteristischer Aromatik.