Bay 11 von Grand Daddy Genetics
Bay 11 gehört nicht in die schwere, gedrungene Ecke. Die Sorte wirkt heller, offener und sativageprägter, ohne dabei unruhig oder zerfahren zu werden. Gerade dieser längere, beweglichere Pflanzencharakter hebt sie von vielen dichteren Indica Linien ab und gibt ihr eine klar eigene Rolle im Sortiment von Grand Daddy Genetics.
Im Wuchs zeigt Bay 11 mehr Zug nach oben als kompakte Kush Typen. Der Rahmen bleibt lebendig, die Pflanze baut brauchbare Seitentriebe auf und braucht genug Licht und Raum, damit sich die Struktur sauber entwickeln kann. Dadurch liest sie sich nicht wie eine Sorte für maximale Verdichtung auf engem Raum, sondern eher wie eine Linie, die über Form, Entwicklung und ein offeneres Gerüst funktioniert.
Die Blüten werden als dicht und deutlich mit Harz besetzt beschrieben, bleiben im Gesamtbild aber heller und klarer gezeichnet als bei dunkleren, schwereren Linien. Auffällig ist die Verbindung aus wenig überflüssiger Blattmasse, sauberer Blütenform und einer Optik, die eher über Frische und Harzbild als über bloße Schwere wirkt.
Aromatisch geht Bay 11 nicht in dumpfe Kush Tiefe, sondern bleibt leicht süß und eigenständig. Genau diese hellere Richtung passt gut zu ihrem Pflanzenbau und hält die Sorte in einer offeneren, kalifornisch geprägten Linie. Sie lebt weniger von modischer Überzeichnung als von einem klar lesbaren Zusammenspiel aus Struktur, Blütenbild und Richtung.
Bay 11 ist damit vor allem für Sammler interessant, die bei Grand Daddy Genetics keine moderne Dessertlinie suchen, sondern eine Sorte mit mehr Höhe, sichtbarer Wuchskraft und eigenem Sativa Einschlag. Gerade dieser offenere Charakter macht sie innerhalb des Sortiments gut wiedererkennbar.
Datenblatt
| Kreuzung | Tahoe OG x Kens OG |
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| Sorte | Sativa Dominant |
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| THC | Mittel bis Hoch |
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| Blütezeit | 9-10 Wochen |
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| Erntemonat | Oktober |
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| Ertrag | Durchschnittlich |
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