Burmese Kush von Kera Seeds
Die kompakte Höhe täuscht bei Burmese Kush von Kera Seeds ein wenig über den eigentlichen Charakter hinweg. Die feminisierte, photoperiodische Cannabissorte verbindet Trainwreck mit White Widow und wird mit 90 Prozent Sativa und 10 Prozent Indica eingeordnet, bleibt im sichtbaren Pflanzenrahmen aber deutlich handlicher, als diese sativa geprägte Zahl zunächst vermuten lässt.
Indoor liegt Burmese Kush meist bei nur 55 bis 65 Zentimetern, outdoor etwa bei 90 bis 140 Zentimetern. Damit entsteht keine große, lang gezogene Haze Form, sondern ein eher gedrungeneres Wuchsbild mit genügend Stand für eine klare Blütenanlage. Gerade dieser Gegensatz macht die Sorte interessant: sativa geprägte Linie, aber mit einem relativ kompakten Kera Rahmen.
In der Kulturführung sollte Burmese Kush nicht zu beiläufig behandelt werden. Die Sorte gilt nicht als übermäßig schwierig, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit als einfache Kurzläufer. Ein sauberer Aufbau, gute Luftführung und ein nicht zu eng gestelltes Seitengerüst helfen, die White Widow Seite im Blütenaufbau besser auszunutzen.
Die Blütezeit liegt bei etwa 9 Wochen. Indoor werden ungefähr 350 bis 400 Gramm pro Quadratmeter genannt, outdoor etwa 115 bis 165 Gramm pro Pflanze. Das ist kein übertriebenes Maximalversprechen, sondern ein solider Rahmen für eine Sorte, die stärker über saubere Führung und Sortencharakter als über reine Masse gelesen werden sollte.
Aromatisch bleibt Burmese Kush ungewöhnlich direkt: pfeffrig, würzig und eher trocken statt süß oder fruchtlastig. Im Kera Sortiment wirkt sie dadurch wie eine eigenständigere Linie zwischen Trainwreck Zug, White Widow Unterbau und kompakterem Stand, mit einem Profil, das klarer und kantiger ausfällt als viele der fruchtigen Kera Sorten.