Cali Killer von Cali Weed
Cali Killer sollte nicht über THC-Zahlen oder Warnsprache verkauft werden. Die Sorte wird klarer, wenn man sie als Kreuzung aus Cali Glue und Star Killer liest: Glue bringt Harz, Zitrus-Chemie und eine offenere Blütenstruktur, Star Killer zieht das Ganze schwerer, dichter und stärker in Richtung OG-Körper.
Die Blütezeit liegt bei etwa 9 bis 10 Wochen. Damit ist Cali Killer kein kurzer Schnellläufer, sondern eine photoperiodische feminisierte Sorte, die Zeit für Blütenaufbau und Reife braucht. Indoor sollte die Pflanze nicht zu spät geordnet werden, weil die Glue-Seite in der Übergangsphase noch Bewegung bringen kann.
Im Pflanzenbild liegt der Cross zwischen zwei Richtungen. Von Cali Glue kommt eine etwas offenere, harzbetonte Struktur, die Luft besser durchlässt als sehr gedrängte Indica-Tops. Star Killer bringt mehr Gewicht, mehr Dunkelheit und eine kompaktere Blütenlogik dazu. Zu eng gestellt verliert die Sorte schneller Klarheit im Aufbau.
Outdoor passt Cali Killer eher in warme, stabile Lagen, in denen ein 9- bis 10-wöchiges Blütefenster sauber durchlaufen kann. Entscheidend sind Licht, Luftbewegung und ein Standort, der schwere Blüten nach Feuchtigkeit wieder abtrocknen lässt. Ein spätes oder zu nasses Herbstfenster wäre für diese Art Cross weniger passend.
Das Aroma sollte nicht künstlich ausgeschmückt werden. Die sicherere Richtung liegt bei frischer Zitrusnote, Glue-Schärfe, Erde und einer schwereren OG-Tiefe aus der Star-Killer-Seite. Cali Killer von Cali Weed ist damit kein weicher Dessert-Hybrid, sondern eine feminisierte Glue x Star Killer Linie mit harzigem Aufbau, deutlicher Schwere und eher frischem, chemisch-erdigem Profil.