AK 47 regulär von Serious Seeds
AK 47 bleibt nicht wegen ihres Namens hängen, sondern wegen der Dichte, mit der sie viele Gegensätze zusammenzieht. Sie trägt eine klar sativalastige Linie, fällt im Ablauf aber kürzer und kompakter aus, als man es bei diesem Hintergrund erwarten würde. Genau darin sitzt ihr Kern.
Im Blüteraum zieht sie meist in acht bis neun Wochen durch und landet damit deutlich früher als viele längere Sativa Hybriden. Dazu kommt ein Ertragsfenster, das indoor meist bei rund 350 bis 600 Gramm pro Quadratmeter geführt wird. Die Sorte schiebt also nicht nur Tempo, sondern hält dabei auch genug Masse in den Blüten.
Der Wuchs bleibt mittelhoch, wirkt aber nicht schmal oder nervös. AK 47 baut kräftig, streckt sich nach dem Umschalten sichtbar und trägt am Ende kompakte Buds mit wenig Blatt und deutlicher Harzschicht. Gerade diese Mischung aus Stretch und fester Blütenstruktur macht sie als reguläre Linie besonders markant.
Draußen liegt die Ernte meist gegen Mitte bis Ende Oktober. Auch dort bleibt die Sorte keine reine Langläuferin, sondern hält ihren Zeitrahmen sauber zusammen. Das passt gut zu einer Pflanze, die den sativalastigen Zug im Aufbau zeigt, ohne sich im Finish unnötig nach hinten zu schieben.
Im Profil bleibt AK 47 druckvoll, würzig und hell genug, um nicht dumpf zu wirken. Der Geruch wird auffallend stark geführt, dazu kommen fruchtige, leicht zitrische und skunkige Töne. Diese Sorte lebt deshalb nicht von Historie allein, sondern von einer Form, die Ertrag, Harz, kurzeres Blütefenster und klare AK Handschrift ungewöhnlich eng zusammenhält.